Kategorie: Rundgänge
Allgemeine Infos zu den Rundgängen
Zu Fuß unterwegs in Berlin
Zu Fuß lässt sich Berlin am intensivsten erleben. Rundgänge dauern in der Regel 2 Stunden. Aber auch hier können wir gerne länger unterwegs sein. So sehen und erfahren Sie noch mehr.

Kiezatmosphäre in Berlin-Kreuzberg
Hier stelle ich Ihnen meine Rundgangsangebote vor. Einzelne Themen, wie z. B. Historisches und Neues Berlin oder Auf den Spuren der Berliner Mauer können auch kombiniert werden. Vieles lässt sich individuell gestalten. Gerne stelle ich eine passende Tour für Sie zusammen.
Rundgänge durch das historische Berlin
Wir spazieren durch das historische Zentrum zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz.

Historische Mitte Berlins mit Berliner Dom, Nikolaiviertel und Rotes Rathaus
Zu entdecken sind: Unter den Linden, Gendarmenmarkt, Bebelplatz mit Staatsoper und Hedwigskathedrale, Humboldt-Universität, Schlossplatz, Museumsinsel, Berliner Dom und das Nikolaiviertel. Bei Interesse können individuelle Schwerpunkte gesetzt und vertieft werden.
Rundgänge durch das Neue Berlin
Politik, Regierungsviertel und moderne Architektur
Der neue Hauptbahnhof, Kanzleramt, Reichstag und der Potsdamer Platz – seit der Wiedervereinigung wurde kräftig gebaut. Wir schauen uns die Ergebnisse an. Wo sitzen die Bundestagsabgeordneten? Wer residiert rund um das Brandenburger Tor? Und wo stand die Berliner Mauer?

Das Sony-Center am Potsdamer Platz - Ein Beispiel für die Architektur der Neunziger Jahre
Dieser Rundgang kann gut mit der Tour durch das historische Berlin kombiniert werden, dann sollten Sie etwa 3 Stunden Zeit einplanen.
Rundgang auf den Spuren der Berliner Mauer
Der Rundgang führt entlang des ehemaligen Todesstreifens. Wir schauen uns an, wie Berlin sich hier verändert hat. Was war früher – wie sieht es heute aus? Checkpoint Charlie und Reste der Berliner Mauer liegen auf unserem Weg. Auch Spuren der nationalsozialistischen Vergangenheit werden uns begegnen.

Checkpoint Charlie
Die Reste des Führerbunkers liegen unter dem ehemaligen DDR-Grenzstreifen verborgen. Und dort, wo dieser besonders breit war, befindet sich jetzt das Denkmal für die ermordeten Juden Europas – in Sichtweite des Brandenburger Tors.

Alter DDR Grenzwachturm an der Berliner Mauer
Rundgänge durch die Hackeschen Höfe, die Spandauer Vorstadt und das Jüdische Berlin
Die Gegend rund um den Hackeschen Markt in Berlin-Mitte ist eine der interessantesten Ecken Berlins. Sie ist auch als Spandauer Vorstadt bekannt. Alte Straßenzüge haben sich hier seit dem 17. Jahrhundert erhalten.

Hackesche Höfe
Die Hackeschen Höfe sind Deutschlands größtes geschlossenes Hofareal. Und noch viele weitere sanierte und unsanierte Höfe gibt es in diesem Teil Berlins zu besichtigen. Galerien, kleine Geschäfte und Cafés tragen zum besonderen Charme des Viertels bei.

Alte S-Bahn-Bögen am Hackeschen Markt in Berlin Mitte
Auch die jüdische Vergangenheit ist nicht zu übersehen. Die Neue Synagoge - ehemals größte Synagoge Deutschlands in der Oranienburger Straße, der älteste Jüdische Friedhof Berlins und vieles mehr lässt sich bei einem Stadtspaziergang entdecken.
Rundgänge durch Berlin Kreuzberg
Kreuzberg ist einer der beliebtesten und angesagtesten Stadtteile Berlins – ob zum Wohnen oder zum Ausgehen. Dabei hat Kreuzberg kein eigentliches Zentrum, weil der ehemalige Bezirk 1920 aus verschiedenen Ortsteilen und Vorstädten Berlins gegründet wurde.
2 unterschiedliche Rundgänge bieten sich daher an:
Kreuzberg 61 - Das schicke Kreuzberg. Currywurst, Weinberge, Hinterhöfe und Altbausanierung.

Sanierte Altbaufassasde im Bergmannkiez in Berlin-Kreuzberg
Wir erkunden den immer schon etwas schickeren Teil Kreuzbergs. Rund um den Mehringdamm und die Bergmannstraße gibt es zahlreiche sanierte Altbauten, Hinterhöfe und interessante kleine Läden zu entdecken.
Stärken kann man sich bei einem der bekanntesten Currywurstanbieter. Dann schafft man auch den Aufstieg auf den Kreuzberg, den mit 66 Metern höchsten Berg der Berliner Innenstadt. Vom von Schinkel entworfenen Nationaldenkmal, das an die Freiheitskriege gegen Napoleon erinnert, reicht der Blick vom Zentrum Berlins bis zum stillgelegten Flughafen Tempelhof.
SO 36 - Das alternativere Kreuzberg. Szene, Türken, Kneipen und Gentrifizierung

Hausfassade in Kreuzberg 36
Zwischen Kottbusser Tor, Oranienstraße und Mariannenplatz ging es schon immer etwas härter zu. Hier lebte man während der Teilung Berlins dicht an der Berliner Mauer. In den 1970er und 1980er Jahren prägten zahlreiche besetzte Häuser und Protest gegen die Abrisspolitik des West-Berliner Senats das Straßenbild.
Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund ist hoch. Viele Türken und Türkischstämmige leben hier. Die Gegend ist bunt, die Nächte sind lang. In den letzten Jahren stiegen die Mieten überdurchschnittlich stark, der Druck auf alteingesessene Mieter und Gewerbetreibende steigt. Der Rundgang bietet interessante Einblicke in einen Kiez im Wandel.
Rundgänge durch Berlin Prenzlauer Berg
Berliner Altbauten, Gründerzeit, Gentrifizierung
Ein Rundgang durch den Prenzlauer Berg im ehemaligen Ost-Berlin führt uns durch einen Ortsteil, der sich seit der Wende komplett verändert hat. Die meisten Häuser stammen noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und prägen das Stadtbild.

Wasserturm in Berlin Prenzlauer Berg
Zu DDR Zeiten wohnten hier viele Künstler. Doch der überwiegende Teil der "Prenzlberger" zog erst nach dem Mauerfall hierher. Damals waren die Mieten noch günstig. Mittlerweile sind die meisten Häuser saniert. Und die Wohnungen teuer.
So manche Klischees ranken sich um diesen Teil Berlins und seine jetzigen Bewohner. Bei einem Rundgang erfahren Sie, an welchen Klischees etwas dran ist und entdecken Dinge, die Sie hier wahrscheinlich nicht vermutet hätten: Alte Brauereien, Industrieanlagen, einen Wasserturm - aber natürlich auch: Altbauten, Restaurants und viel Latte Macchiato.
Rundgänge durch das Berlin der Zwanziger Jahre
Die Zwanziger Jahre in Berlin sind legendär und durch die Fernsehserie Babylon Berlin gerade wieder das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt.
Ich biete zwei Rundgänge an, die sich mit diesem Thema an historischen Schauplätzen beschäftigen:
Alexanderplatz und Scheunenviertel – Armut, Kriminalität und politische Unruhen

Design aus den 1920ger Jahren am U-Bahnhof Berlin Alexanderplatz
Der Alexanderplatz war in den zwanziger Jahren neben dem Potsdamer Platz der verkehrsreichste Platz Berlins. Umgeben von Arbeitervierteln, in denen die Menschen in oft großer Armut und Enge lebten, sah es dort ganz anders aus als heute.
Im Scheunenviertel blühten Kriminalität und Prostitution. Die Berliner Kriminalpolizei war ermittlungstechnisch weltweit führend. In politisch unruhigen Zeiten standen gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Kommunisten, Sozialdemokraten und später den Nationalsozialisten an der Tagesordnung.
Der Rundgang beleuchtet verschiedene Aspekte dieser Zeit und zeigt historisch wichtige Orte.

Berlin in den Zwanziger Jahren
Die Friedrichstraße in den Zwanziger Jahren
Rund um den Bahnhof Friedrichstraße tobte in den Zwanziger Jahren das Leben. Wichtige Theater, von denen die meisten nicht mehr existieren, befanden sich hier. Revuen, Entertainment, Kabarett, Spelunken – die Friedrichstraße war ein Eldorado für Nachtschwärmer.
Wo stand der alte Friedrichstadtpalast? Wo wurde die Dreigroschenoper uraufgeführt, mit der Bertold Brecht seinen Durchbruch feierte? Wo traten Hans Albers, Joachim Ringelnatz, Otto Reutter oder Claire Waldoff auf? Und was passierte hier sonst noch?
Ein Rundgang, der einen Eindruck davon vermittelt, welche Bedeutung die Friedrichstraße einmal hatte, und wie anders das Leben damals im Vergleich zu heute gewesen ist.